Montag, 5. Januar 2015

[Rezension] Die Auserwählten in der Todeszone




Autor: James Dashner
Preis: € 19,99
Verlag: Chickenhouse
Seitenanzahl: 454
Altersempfehlung: ab 12
Meine Wertung: 5 Sterne
Will ich kaufen!


Thomas wird sich auf keinen Fall den Kopf aufschneiden lassen! Auch wenn er durch diese Operation sein Gedächtnis zurückbekommen soll. Denn den Wissenschaftlern von ANGST darf man nicht trauen. Nicht nach all den grausamen Prüfungen, die Thomas und seine Freunde durchstehen mussten. Nicht nach all den Versprechen, die gebrochen worden sind. Thomas muss endlich dafür sorgen, dass ANGST ihn nie wieder kontrollieren und manipulieren kann. Die Zeit der Abrechnung ist gekommen.

Ich bin sprachlos. Einfach nur sprachlos. Die Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern! 
Da es sich hier um den letzten Band der Trilogie handelt, gebe ich nur kurz meine Meinung wieder um nicht zu viel zu spoilern. Bis jetzt hat mir der 2. Band am besten gefallen, ob mir der erste Teil besser gefiel als der 3. kann ich aber nicht genau sagen. James Dashner hat tolle Arbeit geleistet was das Ende anging. Zwar war es nicht der beste, aber dafür der emotionalste Band der Reihe. Wieder einmal gibt es sehr viele Todesfälle und in jedem Kapitel passiert etwas unerwartetes, sodass man gezwungen ist weiter zu lesen. 
Mir gefiel es sehr gut, dass man endlich mehr von den Gefühlen der Charaktere zueinander mitbekommt. In den anderen beiden Bänden konnte man den Zugehörigkeit nicht richtig spüren, aber im 3. Buch wird beschrieben, wie wichtig die Personen einander in Wirklichkeit sind. Langsam aber sicher bekommt man auch endlich Antworten auf die nicht gerade wenigen Fragen, die sich bei dem Leser auftun. 
Das einzig störende war Thomas' Verhalten gegenüber Theresa. Ich konnte verstehen, dass er ihr nicht vertraute und auch in Band 3 traf sie einige fragwürdige Entscheidungen, aber letztendlich tat sie alles nur um Thomas, ihren besten Freund, zu beschützten. Trotzdem schwankt er immer zwischen Hass und Verbundenheit. Es war ein wenig nervig, aber die anderen positiven Aspekte machten das schnell wieder gut. 
Da ich anscheinend irgendwie der einzige Mensch bin der Angst für Zombies hat, sorgte Die Auserwählten in der Todeszone für sehr viele angsteinflößende Momente. Nicht selten tauchten kannibalische Cranks auf und taten Dinge, die dem Leser ein Schauer über den Rücken jagen.
Der Schreibstil war wie immer schlicht und flüssig zu lesen. Ich finde es immer wieder toll, dass James Dashner die Dinge nicht bis ins kleinste Detail beschreibt, sondern gleich zur Sache kommt. Dadurch wirkt das Ganze einfach viel realistischer, denn wer beschäftigt sich schon mit dem 50-seitigem Beschreiben einer Vase, wenn man gerade um sein Leben kämpft?
Das Ende war ganz anders als ich es erwartet hätte und ist daran Schuld, dass ich momentan immer noch sprachlos durch mein Zimmer wandere - danke James Dashner.

Die Auserwählten in der Todeszone ist ein toller Abschluss zu einer meiner Meinung nach genialen Trilogie. Wie ich schon einmal sagte, hat die Reihe alles, was man für eine gute Dystopie braucht: Spannung, einen winzig kleinen Hauch Romantik und vor allem Action pur! Bisher war der letzte Teil der emotionalste, es kam nicht nur einmal vor, dass ich zum Taschentuch greifen musste. Ich kann euch die Reihe wirklich ans Herz legen und deshalb kriegt Band 3 von mir auch 5/5 Sternen:)
Für alle, die die Bücher schon gelesen haben: Es gibt noch Die Auserwählten - Die Geheimakten falls ihr mehr über die Versuche bei ANGST erfahren wollt. Außerdem kann ich euch den Film echt empfehlen (ich liebe Dylan O'Brien *schwärm*) auch wenn das Buch um längen besser ist.



Kommentare

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Huhu!
    Hab das Buch gerade beendet und kann dir nur voll und ganz zustimmen! An Spannung und Action fehlt es dem Buch auf gar keinen Fall:D Top Trilogie!
    Schönen Abend noch:)

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